Judo


Judo ist eine vielseitige Zweikampfsportart, die auf dem Prinzip des Nachgebens basiert. Erstmals 1964 und dann wieder seit 1972 ist Judo olympische Disziplin. Das Wort Judo setzt sich zusammen aus dem japanischen Begriffen dju (= edel, vornehm, sanft) und do (Weg, Grundsatz, Prinzip). Der Begriff Judo ist also zu übersetzen mit "sanfter Weg".

 

 

Anmeldung und weitere Informationen unter Tel. 06196-24338 oder hallensport@essc-online.de


Trainer

Sabine Denkewitz

  • Trainer C-Lizenz und Sportstudium
  • Judo seit 1978
  • 1. Dan
  • Seit 2017 Judotrainer im ESSC
  • Trainertätigkeit in verschiedenen Vereinen
  • Sportliche Erfolge:
    Teilnahme an nationalen und internationalen Wettkämpfen im Einzel- und Mannschaftsbereich

Daniel Hofmann


Ehrung von Eugen Gerber

Eugen Gerber von 1982 - 2017

 

Die Judo-Abteilung wurde am 11. Januar 1977 gegründet, d.h. sie ist in diesem Jahr 40 Jahre alt.

Harald Hake war der erste Trainer. Trainiert wurde im Clubhaus. Er hörte 1979 auf. Dann folgte Peter Kreuzer vom JC Rüsselsheim. Judoka starteten auf Wettkämpfen.

 

Im Jahr 1981 brachte Peter Kreuzer Eugen Gerber als Co-Trainer mit. Er war mehrfacher Deutscher und Internationaler Meister. Peter Kreuzer musste aus beruflichen Gründen aufhören.

 

Ab 1982 führte Eugen Gerber die Gruppen mit großem Erfolg weiter. Die Judoka nahmen erfolgreich an Wettkämpfen teil, teilweise qualifizierten sie sich bis zu den Deutschen Meisterschaften. Eugen selbst nahm weiterhin an internationalen Wettkämpfen teil und zeigte seinen Aktiven das Video seines Wettkampfs dann im Training.

 

Es wurden Freizeitunternehmungen durchgeführt wie Wanderungen, Skifreizeiten und jährliche Weihnachtsfeiern. Auch bei der jährlich stattfindenden ESSC-Veranstaltung „Sport, Spiel, Spaß“ waren die Judo-Vorführungen immer ein Höhepunkt. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurden zusätzliche Trainingseinheiten angeboten, und einige Jugendliche wurden Braungurtträger und erlangten beim Hess. Judoverband die Trainerlizenzen.

 

Eugen erwarb 1989 sein Sportdiplom und der Deutsche Sportbund verpflichtete ihn als Referent für den Bereich Kampfsport. In dieser Zeit waren viele ESSC-Judoka sehr erfolgreich auf Deutschen Einzelmeisterschaften. Durch Beruf und Familie reduzierte er zeitweise seine Trainertätigkeit, zusätzliche Trainer wurden engagiert. Hier sei vor allem auch Niko Gemelli erwähnt, der Jugendliche und Erwachsene zu Erfolgen führte.

 

2001 holte sein Sohn Nicolas den Hessentitel. Eugen Gerber baut durch die Zusammenarbeit mit dem Judo-Bundesstützpunkt Rüsselsheim das Training mit unserem Nachwuchs aus. Ein Höhepunkt war um diese Zeit der Besuch der Mitglieder der Brasilianischen Nationalmannschaft, die mit unseren Judoka einen Wettkampf in der Hasselgrundhalle bestritten (unsere Judoka hatten natürlich keine Chance gegen dieses Team aus Brasilien).

 

Ab 2003 hatte die Judo-Abteilung 150 Aktive – Anfänger und Wettkampfsportler.

Eugen Gerber war Chef des großen Trainerteams, das an 4 Tagen in der Woche im Clubhaus, Hasselgrundhalle und Theodor-Heuss-Schule trainierte. Marianne Geiss kümmerte sich als guter Geist um die ganze Gruppe. Besonders hervorzuheben ist, dass in den folgenden Jahren sehr viele ESSC-Judoka an vielen Bezirks-, Hessischen und Deutschen Meisterschaften erfolgreich für unseren Verein an den Start gingen.

 

Eugen war der Chef der Mannschaft! Er hielt uns 35 Jahre die Treue. Vor etwa einem halben Jahr musste er aus gesundheitlichen Gründen aufhören.

 

Zur Person Eugen Gerber:

Trainer A-Lizenz und Diplom-Sportwissenschaftler

3. Dan

Seit 1980 ESSC Jugendtrainer

Seit 1987 Referent beim Deutschen Sportbund / Bundesausschuss Leistungssport

Sportliche Erfolge:

1978 Deutscher Meister Jugend

1979 Deutscher Meister Junioren

1979 3. Platz Europameisterschaften Junioren

1980 Internationaler Deutscher Meister Männer

1985 Deutscher Meister Männer

1986 2. Platz Studenten-Weltmeisterschaften

sowie weitere Platzierungen bei Deutschen und Internationalen Meisterschaften

1978 - 1986 Mitglied der Judo-Nationalmannschaft


Josef Bettendorf verstorben

Am 25. Mai 2017 ist unser langjähriger Judo-Trainer Josef Bettendorf (Beppo)
im Alter von 60 Jahren plötzlich verstorben. Seit 10 Jahren leitete er mit
großem Engagement unsere Anfängergruppen.

Er förderte die Judo-Werte wie Mut, Ernsthaftigkeit, Respekt, Höflichkeit und Disziplin.
Nach den Sommerferien wollte er wieder einen neuen Judo-Kurs beginnen...

 

Wir sind sehr traurig und werden ihn vermissen.


Trainingszeiten und -orte finden Sie im aktuellen Übungsplan